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[rohrpost] p0es1s. Digitale Poesie
Boris Nitzsche on Tue, 27 Jan 2004 15:17:27 +0100 (CET)


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[rohrpost] p0es1s. Digitale Poesie


Liebe Freunde der Digitalen Poesie,

 

Von Simon Biggs über Giselle Beiguelman bis Bill Seaman: Die literaturWERKstatt berlin zeigt in Kooperation mit der Stiftung Brückner-Kühner (Kassel) die aktuellen Standpunkte der digitalen Sprachkunst. Im Kulturforum Potsdamer Platz präsentiert die Ausstellung p0es1s. Digitale Poesie erstmals im großen Rahmen vom 13. Februar bis zum 4. April 2004 die Arbeiten der bedeutendsten Künstler auf einem Gebiet, das die  Poesie in einen völlig neuen Zusammenhang stellt. Über 40 Künstler aus 12 Ländern zeigen die literarischen Möglichkeiten eines neuen Mediums. 

 

Mitagieren, miterleben, mitgestalten: Der Zuschauer wirkt in p0es1s. Digitale Poesie bei der Erstellung der Texte direkt mit. Frank Fietzek setzt in seiner Installation Bodybuilding den Betrachter an eine Kraftmaschine. Durch körperliche Anstrengung entsteht ein erotischer Text, der umso aufreizender wird, je mehr sich der Zuschauer anstrengt - Muskelkater vom Lesen. Die herabfallenden Textbruchstücke der Installation Textrain von Camille Utterback reagieren auf Bewegungen des menschlichen Körpers. Entsprechend den Körperumrissen formieren sie sich ständig neu. Mit visuellen Gedichten arbeitet Giselle Beiguelman in Poétrica. Per SMS, WAP oder Internet übermittelt das Publikum nicht-phonetische Zeichen, die auch auf Anzeigentafeln in Berlin und Sao Paulo erscheinen. Bill Seaman transponiert Text aus den künstlichen Welten seines World Generators/The Engine of Desire  in den Ausstellungsraum und verbindet über die Sprache virtuelle mit realen Räumen. Weitere Informationen unter www.p0es1s.net

 

Die Ausstellung  unter dem Kuratorium von Friedrich Block und Benjamin Meyer-Krahmer demonstriert und reflektiert den Gebrauch von Sprachen und Zeichen in digitalen Systemen. Digitale Poesie arbeitet dabei mit Hybridtexten zwischen Schrift, Bild und Ton einerseits, den Symbolsprachen von Computer und Internet andererseits. Sie ist damit eine schöpferische, experimentelle, spielerische und kritische Sprachkunst mit den Mitteln von Interaktivität, Multimedia, Animation, Programmierung und Netzkommunikation.

Das visuelle und räumliche Erscheinungsbild realisierte das Szenographenteam chezweitz. 

 

Eine Ausstellung der literaturWERKstatt berlin in Kooperation mit der Stiftung Brückner-Kühner und mit Unterstützung der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

 



13. Februar -  4. April 2004

Ausstellungsort: 

Kulturforum Potsdamer Platz

Sonderausstellungshallen, Kunstbibliothek,

Eingang: Matthäikirchplatz

10785 Berlin

U-/S-Bhf. Potsdamer Platz 
Bus 129,148, 200, 248, 341, 348

Öffnungszeiten:

Di. - So.            10:00-18:00

Do.                   10:00-22:00

Mo. geschlossen

www.p0es1s.net

www.poesis-digital.net



literaturWERKstatt berlin
Boris Nitzsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Knaackstr. 97
10435 Berlin
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